Im Rahmen der Südbadischen Sozialtage unter dem Motto "macht.arbeit.zufrieden." drehte sich am 15. Oktober im Haus des Engagements in Freiburg alles um die Frage, was Arbeit wirklich zufrieden macht.
Unter dem Titel "Zufriedenheit von Mitarbeitenden in der Gemeinwohl-Ökonomie" gaben verschiedene Impulsgeber spannende Einblicke in alternative Wirtschaftsmodelle:
Michael Rudolph (GWÖ-Regionalgruppe Freiburg) führte in die Werte und Ziele der Gemeinwohl-Ökonomie ein. Nico Tucher, Gründer von WEtell, zeigte, wie Verantwortungseigentum unternehmerische Freiheit und soziale Verantwortung verbinden kann. Rainer Leweling (Caritasverband Emmendingen) berichtete aus der Praxis, wie Gemeinwohlprinzipien in Wohlfahrtsverbänden gelebt werden. Und Eva Jerger (Erzdiözese Freiburg) machte deutlich, welchen Einfluss auch Konsument*innen durch bewusste Entscheidungen haben.
In der anschließenden Podiumsdiskussion, ergänzt durch Joachim Langer von der Werkstatt Ökonomie (WÖK), wurde engagiert darüber gesprochen, wie sinnorientiertes Wirtschaften Zufriedenheit in der Arbeitswelt fördern kann.
Der Abend machte deutlich: Arbeit wird dann erfüllend, wenn Werte, Verantwortung und Sinn im Mittelpunkt stehen.